foto: apostolos sahas
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Barabàn

Die Musikgruppe Barabàn, 1982 in Mailand gegründet, ist eine der professionellen und bekanntesten Gruppen der italienischen Volksmusik.
Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf der Musikkultur Norditaliens, der Widerstandsbewegung im faschistischen Italien und aktuellen politischen Themen.
Barabàn verwenden eine wunderbare Mischung aus traditionellem Material und zeitgenössischer Lyrik, archaischen Gesängen der Alpen und des Appenin. Sie verwenden verschiedene traditionelle und zeitgenössische Klänge und Instrumente sowie die Polyphonie der Po-Ebene. Das Resultat sind liebevoll gestaltete Lieder, welche sowohl auf italienisch als auch in verschiedenen norditalienischen Dialekten gesungen werden. Der Gruppe gelingt es dabei ihren Traditionen treu zu bleiben und gleichzeitig abenteuerlich mit neuen Kompositionen zu experimentieren.
Mit hervorragenden instrumentalen Fähigkeiten, herrlichem Gesang, tiefer Kenntnis der Wurzeln und kompositorischer Inspiration erzeugen Barabàn eine faszinierende Reise in die traditionelle norditalienische Musik. Jeglicher Lokalpatriotismus wird hierbei abgelehnt. Barabàns Volksmusik ist offen für die Einflüsse verschiedener Kulturen.
Die Themen sind nicht selten politisch und zeitlos. Häufig auftretende Themen sind: Krieg, wiederkehrende Ungerechtigkeiten in der Geschichte, das Gefühl fortwährenden Verrats und die damit einhergehende Unheilbarkeit alter Wunden, die Energie der Auflehnung und der Glaube an eine Verbesserung der Umstände, die Auswanderung von Völkern aus von Krieg und Armut geplagten Regionen und deren Folgen. Mit ihren Liedern und der Musik setzten sie ein Zeichen gegen Rassismus, Intoleranz – für Frieden, Freiheit und Demokratie.
Das Wort „Barabàn” ist eine Bezugnahme auf die sich wiederholende Geschichte. Es stammt ursprünglich aus dem Aramäischen und bedeutet dort „Sohn des Meisters“. Es existiert in vielen indoeuropäischen Sprachen und hat viele Bedeutungen: Gauner, alter Mann, Frechdachs, Subversiver, Rebell, Umstürzler, Vagabund, Ausgegrenzter. Barabàn bezeichnet auch ein typisches Frühlingsritual aus der norditalienischen musikalischen Tradition.
Die Musikgruppe hat Konzerte in ganz Europa, Kanada, Russland und Finnland gehalten und an internationalen Festivals und Veranstaltungen teilgenommen. Die Gruppe war Gast zahlreicher Fernseh- und Hörfunksendungen in Europa, Amerika und Australien für RAI, BBC, RTO Radiotelevidenie Ostankino, Goestele Radio, Melbourne Ethnic Community Radio, RTSI, ORF, RSR, Radio Canada, DRS, BRTN – De Nederlandése Radio, Antenne 2, Radio Popolare Milano, Tele Koper, Televisione Slovena.

Vincenzo Caglioti: Diatonisches Akkordeon, Bandoneon, Chöre
Aurelio Citelli: Gesang, Bouzouky, Ghironda,Keyboards, Bass

Giuliano Grasso: Geige, Okarina, Chöre

Diego Ronzio: Klarinette, Darabuka, Xylophon, Klaviatur, Okarina, Schlagzeug, Percussion, Chöre

Paolo Ronzio: Akustikgitarre, Dudelsack, Bouzouky, Autoharp, Okarina, Jaleika, Chöre
Maddalena Soler: Gesang, Geige

>> www.youtube.com/watch?v=oeWw3_Gh3CQ
>> www.youtube.com/watch?v=dB3Pe6nuLIM

 

Alireza Mortazavi

Alireza Mortazavi, geboren 1976, ist ein junger Avantgarde Musiker-Komponist, der sich schon seit seiner Kindheit mit dem Santur befasst hat und seine ganzen Musikstudien diesem Instrument gewidmet hat. Er hat in Italien Musikwissenschaft studiert. Bei zahlreichen Konzerten in Italien und auch im internationalen Rahmen hat er seine Virtuosität unter Beweis gestellt, er ist u.a. auch schon im deutschen Fernsehen aufgetreten. Durch seinen Kontakt mit der klassischen Musik des Okkzidents entwickelte Alireza einen ganz eigenen Stil, und er erweiterte die Klangmöglichkeiten seines Instruments in neue Dimensionen. Charakteristisch für seine Musik sind Klänge wie aus himmlischen Sphären, jeder Ton scheint aus einer fernen Welt zu kommen. Dann wieder beweist er technische Perfektion, und die dynamische Auseinandersetzung mit den Gegenpolen Spannung und Entspannung. Westliche Harmonien sind in Alirezas Musik sehr präsent, und werden quasi als klarer Kontrast zu den Klängen deutlich orientalischer Prägung eingesetzt. Alireza Mortazavi hat zwei Alben mit Hermes Records in Iran produziert, ein bedeutender Musikverlag, der sich auf die Veröffentlichung ausgefallener Musiker spezialisiert hat. Er lebt in Italien und gibt zahlreiche Konzerte, u.a. ein Konzert für Santur und Streichorchester am Konservatorium in Turin. Er hat den Preis „premio talento 2013” von der “Associazione ca dj`amis alla Morra“ erhalten.

>> www.youtube.com/watch?v=rk7dTIsGr_A

 

GHETONIA

Ghetonia ist eine Musikgruppe aus der Grecia Salentina in Apulien, einer Gegend mit einer seit der Antike dort angesiedelten griechischen Minderheit. Der Name „Ghetonia“ bedeutet in dem lokalen griechischen Dialekt griko soviel wie „Nachbarschaft“. In ihrer Musik bewahren Ghetonia diese besondere Sprache und die musikalischen Traditionen der apulischen Griechen. Sie vermischen und erweitern die traditionellen Klänge jedoch mit neuen Einflüssen und Elementen des Jazz. Die Band hat Konzerte in ganz Europa, Irak und in den USA gegeben sowie zahlreiche CDs veröffentlicht. Ghetonias mitreißende Musik ist ein faszinierendes Beispiel sowohl von historischem als auch modernem „Synkretismus“ unterschiedlicher kultureller Einflüsse.

Roberto Licci: Gesang und akustische Gitarre
Salvatore Cotardo: Rohrblattinstrumente und Flöte
Emanuele Licci: Klassische Gitarre und Gesang (er wird nicht! dabei sein!)
Massimo Pinca: Bass
Franco Nuzzo: Percussion
Admir Shkurtaj: Akkordeon
Antonio Cotardo: Querflöte

 

UARAGNIAUN

UARAGNIAUN ist der antike Name des Garganone, eines mächtigen Felsen der Alta Murgia (Hügellandschaft die von Apulien in die Basilicata führt), der – so die Legende – vom Schwert des kühnen Orlandos entzwei geschlagen wurde.

Die süditalienische Formation, gegründet im Jahre 1978 von Maria Moramarco (Stimme), Luigi Bolognese (Gitarre) und Silvio Teot (Perkussion) hat sich zum Ziel gesetzt, das Canzone popolare, das Volkslied im süditalienischen Raum, auf “kritische” Weise wiederzubeleben. Im Besonderen schöpft die Formation aus dem enormen Repertoire an Gesängen der Alta Murgia, einem Landstrich mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte. Maria Moramarco hat diese Canzoni in jahrelanger Suche und Feldforschung aufgespürt und zusammen mit UARAGNIAUN wieder aufgenommen. Ziel war und ist dabei immer das volkstümliche Repertoire wiederzubeleben und eine Verschmelzung von Bewahrung und Neuinterpretation zu erreichen. Es ist der Mix aus Tradition und Neuinterpretation, der den Liebesliedern, Schlafliedern, religiöse Liedern, Arbeiterliedern, aber auch Tänzen wie der Tarantella oder der Tammuriata neues Leben einhaucht.
Gespielt wird auf originalen Instrumenten wie zampogna (Dudelsack), tamburello (Rahmentrommel), organetto diatonico (diatonische Ziehharmonika) und der lyra, doch tragendes Element ist die betörende Stimme von Maria Moramarco, die mit ihrer enormen Ausdruckskraft und Spontaneität für Momente die längst verschwundene Kultur dieses Landstrichs wieder aufleben lässt.

Das Volkslied war immer eine Ausdrucksform, welche die Poesie und die Musik zweier unterschiedlicher Kulturen miteinander verband; die ländlich bäuerlich geprägte Kultur und die städtische handwerkliche Kultur. Seinen Inhalt bezieht das volkstümlicher Repertoire und Liedgut aus diesen unterschiedlichen Lebens- und Denkweisen bzw. aus der Vielfalt der alltäglichen Verrichtungen und Gewohnheiten der Menschen.

 

Il Soffio dell’Otre

Das Ensemble Il Soffio dell’Otre um den meisterhaften Allround-Musiker und Komponisten Nico Berardi schafft eine beeindruckende Verbindung von klassischer Kammermusik mit Anklängen an die süditalienische Folklore. Hier treffen sich  traditionelle Instrumente wie Dudelsack und Schalmei mit den klassischen Violoncello und Fagott. Berardi, einer der wichtigsten Figuren in der Szene der musica popolare Apuliens, entdeckte seine Leidenschaft für den Dudelsack vor zwanzig Jahren. Dank seiner Recherchen, seiner Virtuosität und seiner Lust am Experimentieren und am Vermischen erklingen die  traditionellen Instrumenten in völlig neuen akustische Dimensionen. Die virtuosen klassischen Musiker in Berardis Ensemble bringen neue Farbklänge in die musica popolare Süditaliens.

Nico Berardi: Dudelsack, Schalmei, Charango, Gitarre
Pino Colonna: Schalmei, Flöten , Gitarre
Giuseppe Volpe: Akkordeon
Maria Arcangela Lorusso: Fagott
Scintilla Porfido: Violoncello
Silvio Teot: Percussion

>> www.soffiodellotre.org

 

Tarantula Garganica

Die jungen Musiker von Tarantula Garganica haben es sich zur Aufgabe gemacht, den spezifischen Stil und die Faszination der Tarantella des Gargano lebendig zu halten. Ihr Name deutet auf den Musikstil hin, den sie spielen, und auf ihre Herkunftsregion Gargano, die ein Zentrum für die noch lebendigen apulischen Traditionen ist. Sie reißen mit ihrer temperamentvollen, jugendlichen Interpretation der volkstümlichen Rhythmen, Tänze, Gesänge und Poesien ein immer größer werdendes Publikum mit. Beim Rhythmus der Gitarre und der Kastagnetten, die die beiden wirbelnden Tänzerinnen begleiten, kann garantiert niemand ruhig sitzen bleiben!

Peppe Totaro: Gesang und klassische Gitarre
Matteo Ortuso: Gesang und Rhythmusgitarre
Marta Dell’Anno: Gesang und Violine
Andrea Stupiello: Tammora und Percussion
Carmela Taronna: Tanz
Nicoletta La Torre: Tanz

>> www.myspace.com/tarantulagarganica

 

Kalàscima – Der originale Sound aus Süditalien

Kalàscima live! Diese Konzerte sind voll von Energie und Rhythmus der alten traditionellen Musik und Tänze der "taranta" (Salento, Südost-Italien). Mit ursprünglichen Liedern im Dialekt erweckt eine der angesagtesten Bands Süditaliens das alte Ritual der Pizzica tarantata wieder zum Leben – die Heilung des tödlichen Spinnenbisses – durch tranceartige Tänze und die Mischung aus kraftvollem modernem Sound und originaler Komposition. Kalàscima sind seit 10 Jahren eine feste Größe in der Volksmusik des Salento. Der Name stammt aus der Sprache "Grico": kalòs=gut, ascima=schlecht.
Sie kombinieren die salentinischen Klänge mit denen aus Kalabrien, Sizilien, aus dem Gargano, und nicht zuletzt mit Balkanmusik, Klezmer und Irish Folk. Die Instrumente sind sowohl typische und verbreitete als auch seltene wie Dudelsäcke, Shawm, Launeddas, Duduk, Low Whistle, italienisches Tamburin, Mandoline oder Irische Bouzouki. Heraus kommt ein komplett eigener Sound, der sich aus der "klassischen" Volksmusik entwickelt und mit ihr verbunden bleibt, sich aber von ihr unterscheidet, internationaler wird.

RICCARDO LAGANA': Tamburello (italienisches Tamburin), Gesang
ALDO IEZZA: Dudelsäcke, Shawm, Tin Whistle, Low Whistle, Klarinette, Kalabrische Doppelflöte, Okarina, Sizilianische Flöte, elektronische Launeddas (Sardinia), elektronische Gaita
LUCA "Amelie" BUCCARELLA: Akkordeons, Gesang
MASSIMILIANO DE MARCO: Gitarre, Mandoline, Irische Bouzouki, Gesang
FEDERICO LAGANA'': Tammorra, Daf, Darabuka, Tar, Riqq, Bass Drum, Doumbek, Cajon, Irish Bodhran, Marranzano, Gesang
RICCARDO BASILE: Bass, Programming, Gesang